Sonntag, 13. August 2017

Rezension: Northanger Abbey (Hörbuch)

 

  

Für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares danke ich Random House Audio !



Titel: Northanger Abby

Autor: Jane Austen
Gelesen: Fritzi Haberlandt

Verlag: Random House Audio

Genre: Liebesroman

Auflage: Gekürzte Lesung

Einband: Paper

Preis: 10,95

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CD Hülle


Wie meistens eine Paphülle, diesesmal sind es 6 CD´s und diese sind der Hülle angepasst. Sie haben also die selbe Farbe wie der Hintergrund der Paphülle. Das Cover finde ich sehr schön und passent zum Hörbuch, innen ist eine kleine Vita zu Fritzi Haberlandt  und Jane Austen zu finden.



 Autorin


In Jane Austens Romanen spiegeln sich die gesellschaftlichen Verhältnisse ihrer Zeit in einzigartiger Klarheit. Eine Frau – ob adelig oder nicht – hatte nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, sich in Beruf oder gesellschaftlichem Engagement zu entfalten. Nur durch die Heirat mit einem reichen und weltoffenen Ehemann konnte sie eine gewisse Freiheit erlangen. In diese Zeit wurde Jane Austen am 16. Dezember 1775 geboren als siebtes von insgesamt acht Kindern eines englischen Pfarrers. Es war eine belesene und gebildete Familie, zwei ihrer Brüder brachten es gar zum Admiral. Ihr selbst hingegen gelang das Kunststück, ihre Verlobung einen Tag später wieder zu lösen und trotz schwerer Krankheit ein relativ unabhängiges Leben als unverheiratete Frau zu führen. 

(Kurzvita von Amazon)




Gelesen von Fritzi Haberlandt

Fritzi Haberlandt ist eine deutsche Schauspielerin, sie spielt in Serien, Filmen und auch im Theater. Sie ist mehrfach ausgezeichnet. Geboren und Aufgewachsen in Berlin, dort besuchte sie die Ernst Busch - Schauspielschule. Mit dem Hörbuch Northanger Abbey wurde sie für die hr2 - Hörbuchbestenliste ausgewählt.




(Kurzvita von Random House)

                                                                       Inhalt

Klappentext:


Catherine Morland ist jung, doch weder hübsch noch vermögend. Männern gegenüber scheu, entwickelt sie erst langsam ihre besondere Anziehungskraft, die das andere Geschlecht verzaubert. Als Satire auf den Schauerroman gedacht, zeigt das Buch Jane Austen auf der Höhe ihrer Kunst. Fritzi Haberlandt liest Jane Austens Roman in einer bezaubernden Mischung aus scheuer Sperrigkeit und zärtlicher Anteilnahme, die einen sofort für die Heldin des Romans gefangen nimmt.






                                                              Meine Meinung
 

Was man sich wohl zu Beginn des Hörbuches vor Augen führen sollte ist wohl das die Geschichte nicht auf Alt " getrimmt" ist sondern eben auch alt ist, das Buch wurde von Jane Austen 1817 in England geschrieben worden. So das der Schreibstill und der Sprach gebrauch ein ganz andere ist als heute. Auch das Jane Austen zu ihrer Zeit nicht einfach nur aus Unterhaltung geschrieben hat, sondern mit ihren Büchern die Gesellschaft kritisierte.

In "Northanger Abbey" nimmt sie die Grusel Romane auf die Schippe. Was mir wirklich gut gefallen hat sind die Autoren Kommentare in der Geschichte selber. Wo bei man mit Ironie und Sarkasmus konfrontiert wird.

Man kann auch etwas eintauchen in den Altag und die Geflogenheiten im 19 Jahrhundert, noch weit von der Emanzipation der Frau entfernt und doch merkt man das Frauen Anfangen Dinge in Frage zustellen, gerade Jane Austen die nie heiratete und für ihren unterhalt selbst aufkam. Eine beeindruckende Frau, doch das sie kein Happy End fand ist traurig, obwohl man ihr doch ihren Mr. Darsie wünschte.

Doch ich habe mich geschüttelt als ich die Familie Thorpe kennen lernte, sicher ist es beruhigend das Catherine es irgendwann versteht und doch fällt sie zu Beginn noch schnell auf diese Familie rein, auch das die Hälfte der Geschichte in Bath statt in Northanger Abbey ist natürlich nicht so toll, aber als Einleitung in die Geschichte ist es doch notwendig.

Zum Hörbuch selber, es ist eine tolle Geschichte und doch etwas anstrengend . Ich finde man muss sich sehr konzentrieren um der Geschichte auch wirklich gut folgen zu können. Das liegt zum einen an dem Schreibstil und auch an den vielen Namen und Personen die man kennen lernt. Also so mal eben bei was machen fiel bei mir flach, es ging nur etwas wo bei ich nicht denken musste.

So dann mal zu Fritzi Haberlandt, sie Genisst meinen vollsten Respekt das sie diese Geschichte so gut vorgelesen hat. Ich würde mich schon im zweiten Satz so sehr verhaspeln. Ihre Stimme ist so schön klar und sie bringt duch ihre Betonung Struktur und auch das Gefühl wirklich ins Jahe 1817 eingetaucht zusein. Ganz besonders wenn sie Isabella Thorpe spricht stellen sich bei mir die Nackenhaare auf, sie trifft einfach zu hundert Prozent wie ich mir diese Person vorstelle, hinterhältig, listig und immer schön Wetter machend. Sicher ist dies kein Kompliment für den Charakter Isabella spricht, aber das Fritzi Haberland das so trifft und rüberbringen kann finde ich beeindruckend.






                                                                   Fazit



Sicherlich ist es nicht das einfachst  Buch und als Hörbuch schonmal garnicht, doch durch Recherche versteht man das doch viel mehr hinter dem Buch steckt als nur Liebesdrama und Grusel Geschichte.








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